Fach­di­dak­ti­sche Grund­la­gen

In die­sem Bereich fin­den Sie alles Wis­sens­wer­te zu den fach­di­dak­ti­schen Grund­la­gen des Ora­Cy­cle.

Die fol­gen­den Bei­trä­ge zei­gen, dass der Ora­Cy­cle kei­nes­wegs eine Abkehr von bewähr­ten fach­di­dak­ti­schen und ‑metho­di­schen Kon­zep­ten bedeu­tet, son­dern ver­schie­de­ne, theo­re­tisch fun­dier­te und in der Pra­xis bewähr­te Ansät­ze zu einer ganz­heit­li­chen und zeit­ge­mä­ßen Münd­lich­keits­di­dak­tik zusam­men­führt.

Die wesent­li­chen Ein­flüs­se des Ora­Cy­cle lie­gen im kom­mu­ni­ka­ti­ven, kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten, auf­ga­ben­ba­sier­ten und digi­tal-medi­al gestütz­ten Fremd­spra­chen­un­ter­richt. Er beruht auf einer sozi­al-kon­struk­ti­vis­ti­schen Lern­theo­rie im Sin­ne Lev Vygots­kys, der­zu­fol­ge Ler­nen eine sozia­le und kom­mu­ni­ka­ti­ve Akti­vi­tät ist. Dies ist auch das bil­dungs­theo­re­ti­sche Fun­da­ment der Ora­cy-Päd­ago­gik, deren ganz­heit­li­ches Ver­ständ­nis von münd­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on den Ora­Cy­cle stark prägt.

Dar­über hin­aus geht der Ora­Cy­cle davon aus, dass Ler­nen­de Münd­lich­keits­kom­pe­tenz nicht allein durch die Schaf­fung von Sprech­ge­le­gen­hei­ten und regel­mä­ßi­ges Üben ent­wi­ckeln. Viel­mehr erfor­dert es eine Bewusst­ma­chung sprach­li­cher Beson­der­hei­ten münd­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on und unter­schied­li­cher Gen­res, der ver­schie­de­nen Res­sour­cen (z.B. sprach­lich, kogni­tiv, kör­per­sprach­lich, stimm­lich, etc.) und von Stra­te­gien zur Gestal­tung von Gesprä­chen. Ler­nen­de wer­den so zuneh­mend selb­stän­di­ger und kön­nen ihren Lern­pro­zess eigen­ver­ant­wort­lich steu­ern. Gestützt wird dies durch den geziel­ten Ein­satz lern­för­der­li­cher Leis­tungs­rück­mel­dung (for­ma­ti­ve assess­ment/feed­back).

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